Die größte Lüge des Online -Business ist, dass Freiheit durch Sichtbarkeit entsteht

Inhaltsverzeichnis

Ich glaube, der Moment indem ich begann, Social Media wirklich endgültig zu hinterfragen, war der Moment,
in dem mir Anzeigen auf Insta gezeigt wurden, für eine Kamera, die auf einem Stativ steht und versprach Unternehmerinnen und Influencer durch die Wohnung, durch ihre Bewegungen zu verfolgen.
Als ‚Influencer‘ denkst du bestimmt: „Ok, praktisch!“ Läuft alles automatisch, brauchst keinen mehr der dich filmt oder wo du ständig deine Handykamera in jede Ritze oder auf jeden Board stellen musst, damit du dich filmen kannst.
Beim Arbeiten. Beim Kochen. Beim Klo putzen. Beim Waschmaschine befüllen. Beim Leben.
Wir alle kennen diese Videos. Und ich aber weiß noch genau, was ICH dachte: 

Sind wir denn jetzt komplett verrückt geworden ?
Da brauchst du keinen Stalker mehr, wenn du selbst dein eigener sein kannst, ganz ehrlich.

Wir filmen uns überall, beim Frühstück. Beim Arbeiten. Beim Spazierengehen. Beim Putzen, eben beim Leben.
Und DAS nennen wir dann Freiheit. 🤔

Also je länger ich darüber nachdachte, desto absurder wurde es. Denn genau deshalb hatte ich mich doch selbstständig gemacht. 
Um freier zu sein. Nicht um mir eine digitale Dauerüberwachung aufzubauen. Ich hab dieses Spiel hinterfragt, nicht Instagram oder Social Media sondern das Spiel dahinter, meine ich. 

Manche Frauen träumen davon, auf Instagram bekannt zu werden. Und ich gibs zu, ich wollte das auch eine zeitlang.

Gut als ich mein Online-Business gestartet habe, hast du auch nichts anderes gehört, also machte ich zu Anfang das,
was damals gefühlt alle machten, wenn sie ein Online Business starteten. 
Gefühlt jeder sagt dir, wenn du ein Online-Business starten willst, musst du sichtbar auf Social-Media werden.
Reichweite, immer mehr Reichweite. Mehr Sichtbarkeit. Mehr Menschen. Mehr Aufmerksamkeit.
Ja ich wollte bekannter werden. Zu mal ich selbst stolz auf mich war, das ich mich getraut habe Videos und Stories zu drehen.
Das ich immer mehr über mein Schatten gesprungen bin, ‚meine Themen‘ bearbeitet habe, durch die Unsicherheit gegangen bin und so weiter..
Ich dachte, das wäre der Weg jetzt. Und die erste Zeit hab ich es auch gemacht, es hat Spaß gemacht, ich hab durchgezogen. 
Wer mich kennt weiß das ich mich früher im Leben nicht sowas getraut hätte. Doch jetzt bin ich ja da um dir gegenteilig zusagen,.. den Kram brauchst du gar nicht. 

Diese Branche, verkauft Freiheit und belohnt aber permanente Verfügbarkeit.

Also machte ich das, was die meisten machen: 
Erst beschäftigte ich mich mit Facebook, dann mit Intagram. Mit Content, mit Reichweite, mit den neuesten Strategien und
mit all den Dingen, die man angeblich braucht, um online erfolgreich zu werden. Denn wenn man lange genug in der
Online-Business-Welt unterwegs ist, bekommt man irgendwann das Gefühl, dass Erfolg und Sichtbarkeit dasselbe wären.
Die Logik dahinter scheint ja auch erst plausibel zu sein. Mehr Menschen sehen dich. Mehr Menschen lernen dich kennen.
Mehr Menschen kaufen wahrscheinlich bei dir. Problem gelöst denkt man sich. Oder? 

Was ein totaler Trugschluss ist. Heute sehe ich das anders. Die Branche verkauft Freiheit und die Systeme dahinter belohnen 
Verfügbarkeit. Wer täglich erscheint, wird häufiger gesehen. Wer verschwindet, verliert Aufmerksamkeit. Wer regelmäßig
postet, wird bevorzugt. Wer pausiert, verschwindet aus der Gleichung. Ciao kakao. 

Das bedeutet:
Die Freiheit, die versprochen wird, entsteht oft nur unter der Bedingung, dass du dauerhaft anwesend bleibst. 
Und spätestens an diesem Punkt begann ich mich ganz ehrlich zu fragen:
Ist das wirklich Freiheit? Oder eher so pseudo Freiheit? Anstatt ein klassisches Hamsterrad, haben wir jetzt ein digitales?

Das digitale Hamsterrad trägt heute Lippenstift

Früher hieß es:
Früh aufstehen. Zur Arbeit fahren. Anwesensheitspflicht. Feierabend. Und alles von Neuem. 

Heute sieht das Ganze moderner aus: 
Ringlicht. Contentplan. Storys. Reels. Communitypflege. Launch. Wiederholen. 

Und das Verrückte ist? Viele nennen das tatsächlich Freiheit. Dabei hängt ihr gesamtes Einkommen davon ab, morgen wieder online zu erscheinen. 
Und übermorgen. Und nächste Woche. Und nächsten Monat. Das ist keine Freiheit. Das ist Anwesensheitspflicht mit WLAN Anschluss.
Und nichts weiter. 

Der Moment, indem ich begann, Social Media zu hinterfragen

Als mein Kind ungefähr eineinhalb Jahre alt war, wurde mir schnell etwas klar, das ich vorher nicht sehen konnte.
Mein Kind brauchte nicht weniger von mir. Es brauchte mehr. Mehr Aufmerksamkeit Mehr Bindung und Präsenz.
Und gleichzeitig beobachte ich etwas in der Social-Media Welt, das mich immer nachdenklicher machte und was immer extremer wurde. 
Je mehr Menschen über Authentizität sprachen, desto mehr Privatleben wurde öffentlich und für jeden sichtbar. 

Plötzlich sollte alles gezeigt werden. Alles wurde zu Content.
Der Alltag. Die Wohnung. Das Haus. Die Familie. Die Kinder. Die Gefühle. Die Probleme. Das Mittagessen
und vermutlich hätte bald noch jemand in einem 4 Sek Reel erklärt, warum auch die Bettwäsche eine Personal-Branding-Strategie braucht.😅
Du ahnst es nicht. 
Je privater etwas wurde, desto besser schien es zu funktionieren. Aber da kam bei mir dann die Frage auf
aber zu welchem Preis ? Und wer hat beschlossen, dass DAS normal ist ? 

Die Definition von Authentizität hat sich still verändert

Und nicht zum Guten, wohl gemerkt, denn

wer hat eigentlich beschlossen, dass wir ständig sichtbar sein müssen?
Wer hat beschlossen, dass jeder Gedanke geteilt werden sollte? 

Und wer hat beschlossen, dass jede Mahlzeit, jeder Spaziergang und jeder Familienmoment potenzieller Content ist?

Und vor allem: 

Wer hat denn beschlossen bitte, dass Mütter ihre Kinder durch die Handykamera ziehen müssen, nur um mehr Reichweite generieren zu können, nur weil sie von zuhause aus Geld verdienen wollen? 
Wo sind wir denn da falsch abgebogen? 

Diese Fragen ließen mich nicht mehr los. Denn plötzlich ging es nicht mehr um Instagram oder um Social Media allgemein. 
Sondern etwas viel Größeres.

Früher bedeutete Authentizität für mich:
Eine ehrliche Meinung zu haben. Eine klare Haltung zu vertreten. Zu zeigen, wer man ist. 

HEUTE scheint Authentizität eher zu heißen, möglichst viel Privatleben preiszugeben.
Desto mehr Drama, desto besser. Desto privater und persönlicher desto besser.
 
An welcher Ecke sind wir denn abgebogen, das wir denken das beides dasselbe wäre?
Denn ein Mensch kann sehr authentisch sein, ohne jeden Winkel seines Lebens öffentlich zu machen. 
Und eine Mutter kann sehr erfolgreich sein, auch ohne ihr Kind zur Marketingstrategie zu machen.

Die meisten bauen Publikum auf. Die erfolgreichsten bauen Vermögenswerte

Irgendwann hab ich mich dann rausgenommen aus dieser Social-Media Welt und konnte mit einem ganz anderen Blick 
auf diese Welt blicken. Und da fiel mir auf, dass die meisten Menschen nur Publikum aufbauen.
Aber keine Vermögenswerte.
Das klingt ähnlich. Ist aber was völlig anderes. 
Ein Publikum muss ständig neu erreicht werden. Ein Publikum will ständig neue Inhalte. Ein Publikum verlangt Aufmerksamkeit. 
Vermögenswerte dagegen arbeiten weiter. Auch wenn du gerade nicht online bist. Auch wenn du im Garten sitzt. Auch wenn du
mit deiner Familie frühstückst. Auch wenn du Urlaub machst, sprich sie arbeiten weiter, auch wenn du offline bist.
Und können Jahre später noch Ergebnisse liefern. Und genau da begann mein Denken sich zu verändern. 

Der Unterschied zwischen Reichweite und Vermögenswerten

Instagram bzw. dein Account gehört nicht dir, Instagram gehört Instagram. Facebook gehört Facebook. 
TikTok gehört TikTok. Nichtmal deine Reichweite gehört dir. Deine Sichtbarkeit gehört dir nicht.
Das heißt, du baust auf geliehenen Plattformen dein Business auf, was dir jederzeit genommen werden kann. 
Eine Website hingegen gehört dir. Ein Blogartikel gehört dir. Eine E-Mail Liste gehört dir. Menschen, die deine Inhalte über Suchmaschinen finden,
finden dich oft noch Monate oder Jahre später.

Und plötzlich stellte ich mir eine neue Frage: 
Was bleibt denn bestehen, wenn ich morgen nicht mehr online bin?

Diese Frage hat meine gesamte Business Strategie verändert. 
Denn das wir mittlerweile alles mögliche teilen und zeigen ist das eine, doch ich steck doch nicht soviel Zeit, Energie und Herzblut in
meine Texte, in mein Content auf Plattformen, wo es nach 24 Stunden eh wieder verschwindet und die mir nicht gehören und
wo meine Arbeit auf ein Schlag weg sein könnte.  

Wir haben das Büro verlassen und uns dann ein digitales gebaut

Und vielleicht ist das die unbequemste Erkenntnis des ganzen Artikels. Viele Menschen verlassen das klassische Arbeitsmodell,
um freier zu werden. Und bauen sich anschließend ein digitales System, das denselben Regeln folgt. 
Anwesenheit. Leistung. Verfügbarkeit. Dauerhafte Erreichbarkeit. Nur diesmal mit Ringlicht, Lippenstift und WLAN Anschluss. 
Ich wollte nicht das eine Hamsterrad verlassen um dann im nächsten wieder Platz zu nehmen. 

Warum ich lieber einen Hofladen als einen Marktstand bauen wollte

Irgendwann entstand in meinem Kopf ein Bild. Ein Marktstand steht mitten auf dem Marktplatz.
Er muss rufen. Auf sich aufmerksam machen. Werben. Jeden Tag aufs neue Verkaufen.
Ein Hofladen funktioniert allerdings anders. Menschen kommen bewusst dorthin. Weil sie ihn kennen. 
Weil sie ihn suchen. Weil sie ihm vertrauen, weil sie sich dort wohlfühlen. 

Und dann verstand ich:
Ich wollte nie einen digitalen Marktstand. Ich wollte eher einen digitalen Hofladen 😍,
weil ich unseren Hofladen hier in der Nähe total traumhaft finde und ich liebe es dort zu sein, mich dort draußen hinzusetzen,
einen leckeren Kaffee zu trinken mit einem leckeren Stück Kuchen und die Atmosphäre zu genießen ohne das mich jemand angeschrien hatte,
das DORT EIN HOFLADEN IST UND DIE TÜR OFFEN STEHT JEDERZEIT. HALLO WIR SIND HIER;
NEUE STORY NEUES REEL. WIR SIND GENAU HIER!! 😅
Ne ich hab ihn selbst gefunden und gehe seither sehr gerne hin. 😅🥰
Ein digitaler Hofladen also, einen Ort, den Menschen bewusst aufsuchen. Einen Ort, mit Substanz, der nicht davon lebt, jeden Tag Aufmerksamkeit zu gewinnen. 

Auffindbarkeit statt Aufmerksamkeit

Vielleicht ist das der größte Irrtum im Online Business. Die meisten Menschen glauben, sie müssten sichtbarer werden. 
Das wird ihnen sogar in 5000-15000€ Coaching Programmen verkauft. „Du bist noch nicht erfolgreich? Du musst sichtbarer werden.“
Dabei müssen sie oft einfach nur auffindbarer werden. Denn vergiss nicht,

Reichweite ist geliehen. Aber ein Vermögenswert gehört dir. 
Aufmerksamkeit verschwindet. Vertrauen bleibt.

Und genau deshalb habe ich mich irgendwann geweigert, Influencerin zu werden. Nicht weil ich Angst hatte vor Sichtbarkeit oder
keine Reichweite aufbauen konnte und auch nicht weil ich Social Media grundsätzlich nur schlecht finden würde, nur hab ich schnell die Rechnung
dahinter angefangen zu hinterfragen. Für mich ergibt es keinen Sinn, sich jeden Tag zum Affen zu machen nur um zu zeigen,
„das ich keine Themen mehr habe“ oder ‚wie toll mein Leben ist‘ und wie sehr ich alles zu 120% im Griff habe (wenn es oftmals gar nicht so ist)
und die meisten, wenn die Kamera aus ist ein super gegenteiliges Leben führen. Also mehr Schein als Sein.

Warum sollte ich auch Jahre meines Lebens investieren, um Aufmerksamkeit aufzubauen, die mir am Ende nichtmal gehört? Das macht kein Sinn. 
Und warum sollte ich meine Familie, meine Zeit und meine Privatsphäre einem System unterordnen, das ständig mehr von mir verlangt?
Du kennst die Story. Immer mehr posts. Mehr tägliche Stories. Mehr Reels. Mehr Präsenz. Mehr Persönlichkeit. Mehr Privatleben. 

Irgendwann stellte ich dann fest: Das eigentliche Ziel war halt nie Reichweite. 
Im Endeffekt war das Ziel ursprünglich ja Freiheit. Und je länger ich die Branche beobachte, desto mehr glaube ich:

Viele Frauen wollen in Wahrheit gar keine Influencerinnen werden. Sie wollen einfach nur genug Geld verdienen, um ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu können. Da haben wirs. Das was sie wollen und das worauf sie ihren Fokus legen sind jedoch zwei völlig unterschiedliche Dinge.  

Die größte Lüge des Online-Businesses

Ok wir sind vom Muster des ‚wir glauben alle wir müssten hart arbeiten für unser Geld‘ zu
dem Muster ‚dass Freiheit durch Sichtbarkeit entsteht‘ gekommen. Je länger ich darüber nachdenke,
desto mehr glaube ich, dass die meisten Frauen KEIN größeres Publikum benötigen.

Die Wahrheit ist, und das wird dir sicher kaum jemand auf Instagram wirklich sagen,
die Wahrheit ist, die meisten Frauen brauchen nicht mehr Reichweite, Reichweite, Reichweite…
Sie brauchen ein Business, das nicht ständig ihre Aufmerksamkeit frisst.
Sie brauchen ein System, das auch dann noch für sie arbeitet, wenn sie grade einfach nur Mutter sind.
Spazieren gehen. Im Garten sitzen oder einfach ihr Leben leben. Mittlerweile ist das keine Traumvorstellung mehr sondern kann wirklich Realität werden.
Ich glaube das diese Clickbait Ära mittlerweile so augelutscht ist, das clevere Frauen langsam auf der Suche sind nach Echten Dingen.

Sie brauchen Vermögenswerte. Eine Infrastruktur und dann Auffindbarkeit, das zu Vertrauen wird.
Vielleicht entsteht Freiheit gar nicht durch mehr Aufmerksamkeit. Es entsteht genau dort, wo wir aufhören Aufmerksamkeit zu jagen.
Und anfangen, etwas aufzubauen, das auch dann noch arbeitet, wenn wir grade unser Leben leben.
Denn am Ende wollte ich nie wirklich Influencerin werden und wenn du bis hier hin gelesen hast, du auch nicht, kurz hatte ich mal darüber nachgedacht,
doch was das alles mit sich bringen würde, das wäre nichts für mich und meine Familie.
Ich wollte Unabhängigkeit und keine Person des öffentlichen Lebens sein.
Und deshalb baue ich lieber einen digitalen Hofladen🌿 und keinen Marktstand.  🗣️

Wenn du das Gefühl hast, das sind genau die Gedanken die dich grade beschäftigen und du verstehen willst,
wie ich heute Blogs, Pinterest, Suchmaschinen und E-Mail-Marketing nutze, um genau so einen digitalen Hofladen aufzubauen,
dann hab ich etwas für dich. 
Im kostenlosen Nap Time Starter Guide zeige ich dir die Grundlagen dieses Ansatzes. 
Ohne Content-Stress. Ohne tägliche Sichtbarkeitspflicht und ohne Influencer werden zu müssen.

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Alles Liebe
Catarina 💐

Hey ich bin Catarina

Mama. Unternehmerin. Freiheitsliebende Rebellin.

Ich schreibe hier über Gesundheit, Freiheit, Online Business und die Fragen, die ich mir selbst auf meinem Weg gestellt habe. 

Zwischen Familienalltag, Hundespaziergängen und einer Tasse Kaffee entsteht hier der moderne Hofladen🌿 meines Lebens. 

Schön das du da bist. ☕

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Nur gelegentliche Briefe für Menschen, die Qualität lieber mögen als Lautstärke und lieber einen Hofladen führen würden als einen Marktstand.

Catarina Stein unterstützt Frauen und Mütter dabei, sich ein Online-Business aufzubauen, ohne ihre Familie, ihre Gesundheit oder sich selbst zu verlieren – für ein Leben, in dem „so wie bisher“ keine Option mehr ist.

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