WARUM STILLEN UND SCHNULLER NICHT ZUSAMMENPASSEN UND WIE DU BEGINNST, WIRKLICH SELBST ZU ENTSCHEIDEN
Warum die Brust mehr gibt als Milch – und ein Schnuller sie nicht ersetzen kann.
Catarina Stein
Ganzheitliche Gesundheit in Verbindung mit Frequenzen für Frauen
Inhaltsverzeichnis
Meine Tochter ist längst kein Baby mehr. Sie isst mit uns am Tisch, sie erzählt, diskutiert, lacht, rennt durch den Garten und weiß ziemlich genau, was sie will. Sehr genau sogar.
Wer einmal versucht hat, mit einem Kleinkind über die falsche Farbe eines Trinkbechers zu verhandeln,
weiß, was ich meine.
Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen sie zu mir kommt und stillen möchte.
Nicht, weil sie ohne Muttermilch verhungern würde. Nicht, weil sie keine andere Nahrung kennt. Sondern weil Stillen für sie nie nur Essen war.
Es ist Ankommen. Rückversicherung. Körperkontakt. Trost. Ein kurzer Ort außerhalb der Welt, an dem nichts von ihr verlangt wird. Manchmal morgens, manchmal abends, manchmal mitten an einem Tag, der für ihr kleines Nervensystem einfach sehr groß geworden ist.
Und genau deshalb werde ich hellhörig, wenn Stillen auf Kalorien reduziert wird. Wenn jemand sagt: „Sie braucht das doch nicht mehr.“ Oder wenn das natürliche Bedürfnis eines Babys nach Saugen, Nähe und Regulation möglichst schnell mit einem Gegenstand beantwortet werden soll, damit es in unseren Alltag passt.
Stillen ist Nahrung. Aber Stillen ist niemals nur Nahrung.
Was eine Stillbeziehung wirklich bedeutet.
Beim Stillen begegnen sich nicht nur Mund und Brust.
Es begegnen sich zwei Körper, zwei Nervensysteme und zwei Menschen, die lernen, einander zu lesen.
Das Baby riecht seine Mutter, hört ihre Stimme und ihren Herzschlag, spürt Wärme und Haut. Es saugt, schluckt, pausiert, schaut, schläft vielleicht ein und beginnt wieder. Die Mutter reagiert auf kleinste Zeichen:
Unruhe, Suchbewegungen, Müdigkeit, Überforderung oder Hunger.
Diese wiederholte Erfahrung kann etwas sehr Grundlegendes vermitteln: Wenn ich ein Bedürfnis zeige, kommt eine Antwort. Wenn die Welt zu viel wird, bin ich nicht allein. Wenn ich Nähe brauche, muss ich sie mir nicht erst verdienen. Genau deshalb glaube ich nicht an eine „zu starke Bindung“. Kinder werden nicht selbstständig, weil wir ihnen Nähe möglichst früh entziehen, sondern weil sie aus einer sicheren Basis heraus beginnen dürfen, die Welt zu erkunden. Warum das für mich der eigentliche Weg in die Selbstständigkeit ist, erzähle ich dir in meinem Artikel📝 „Zu starke Bindung?“ Oder einfach das, was Kinder wirklich brauchen. Und das ist genau der Punkt.
Offizielle Gesundheitsinformationen beschreiben Stillen deshalb ausdrücklich als mehr als Ernährung: Körperliche Nähe, Zuwendung, Sicherheit und gegenseitiges Kennenlernen unterstützen die Bindung. Auch responsives Füttern wird als Quelle von Liebe, Trost und Rückversicherung verstanden.
Eine wichtige Unterscheidung
Stillen ist nicht die einzige Möglichkeit, eine sichere Bindung aufzubauen. Ein Kind kann auch ohne Stillen feinfühlig, verlässlich und liebevoll begleitet werden. Doch daraus folgt nicht, dass Stillen für Beziehung bedeutungslos oder beliebig austauschbar wäre. Beides darf gleichzeitig wahr sein.
"Sie hat doch gar keinen Hunger"- und genau das ist der Denkfehler.
Wir fragen beim Stillen erstaunlich oft nur: Ist das Kind satt?
Als wäre der Mensch ein Tank und die Brust lediglich die Zapfsäule…😅
Babys und Kleinkinder stillen aber aus vielen Gründen. Sie stillen, weil sie Hunger oder Durst haben. Weil sie müde sind. Weil Zähne drücken. Weil ein Entwicklungsschritt sie durcheinanderbringt. Weil sie krank werden. Weil ihnen eine Situation zu laut, zu neu oder zu viel war. Oder schlicht, weil Nähe ein echtes Bedürfnis ist und kein Charakterfehler.
Auch Clusterfeeding ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass „die Milch nicht reicht“. Clusterfeeding vor allem in der ersten Zeit nach der Geburt ist im Prinzip genau das Gegenteil davon. Nicht weil die Milch nicht reicht sondern weil die Milchproduktion damit erstmal angeregt wird. Und häufiges Anlegen gehört besonders in bestimmten Phasen zur Regulation von Angebot und Nachfrage und zur normalen Kommunikation zwischen Baby und mütterlichem Körper. Natürlich müssen Schmerzen, Gedeihstörungen, zu wenige nasse Windeln oder andere Auffälligkeiten fachlich abgeklärt werden. Aber in der Regel ist ein Baby kein schlecht programmiertes Uhrwerk, nur weil es nicht alle drei Stunden Hunger anmeldet.
Ein Baby funktioniert nicht nach Uhr. Es funktioniert nach Bedürfnis.
Warum Stillen reguliert - statt ein Bedürfnis nur leiser zu machen.
Stillen kann mehrere Ebenen gleichzeitig beantworten: Nahrung, Saugen, Hautkontakt, Wärme, Geruch, Nähe und die unmittelbare Reaktion einer vertrauten Bezugsperson. Genau diese Gleichzeitigkeit macht die Brust so besonders.
Regulation bedeutet dabei nicht, dass ein Kind nie weint oder dass eine Mutter immer vollkommen ruhig sein muss. Das wäre keine Bindung, sondern eine weitere unmögliche Perfektionsanforderung an Frauen.
Co-Regulation bedeutet: Ein Kind muss starke Gefühle und körperliche Spannung nicht allein tragen. Es bekommt einen anderen Menschen an seine Seite, der da bleibt, wahrnimmt und hilft, wieder
in Sicherheit zu finden.
Stillen kann dafür ein kraftvoller Weg sein. Nicht der einzige – aber ein biologisch vorgesehener und außerordentlich unmittelbarer.
Stillen nach Bedarf ist kein Verwöhnen
Nähe macht ein Kind nicht abhängig. Bzw. ist es ganz natürlich das es in den ersten Jahren abhängig/er ist und es auch sein darf. Desto abhängiger es in den ersten Jahren sein darf desto unabhängiger werden die Kinder von ganz allein. Verlässliche Nähe schafft die Grundlage dafür, dass es sich später lösen kann, ohne innerlich den Boden zu verlieren.
Ein Baby manipuliert nicht, wenn es an die Brust möchte. Es verfolgt keine geheime Strategie, um die Weltherrschaft zu übernehmen und nebenbei Mamas Abendplanung zu sabotieren. Es kommuniziert mit den Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen.
Wenn wir darauf antworten, bringen wir ihm nicht bei, dass es immer alles bekommt. Wir bringen ihm bei, dass seine Signale Bedeutung haben.
Das heißt nicht, dass eine Mutter sich selbst aufgeben muss. Stillen ist eine Beziehung zwischen zwei Menschen. Auch die Mutter darf müde sein, Berührung gerade als zu viel empfinden, eine Stillmahlzeit verschieben oder liebevoll Grenzen verändern.
Bedürfnisorientierung bedeutet nicht, dass nur ein Bedürfnis im Raum existieren darf.
Und dann steht plötzlich der Schnuller zwischen Bedürfnis und Antwort
Ich weiß, dass dieser Teil unbequem ist.
Trotzdem gehört er für mich zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit Stillen.
Ein Schnuller ist kein neutraler Miniaturersatz für die Brust. Das Saugen an der Brust und das Saugen an einem künstlichen Sauger sind nicht dasselbe. Die Brust reagiert: Milchfluss, Hautkontakt, Geruch, hormonelle Rückkopplung und die Antwort der Mutter sind Teil des Geschehens.
Ein Schnuller bietet nicht-nutritives Saugen an einem Gegenstand.
Das bedeutet nicht, dass jedes Kind nach einmaligem Schnullern eine Stillstörung entwickelt. Aber es bedeutet sehr wohl, dass ein Schnuller die Stillbeziehung beeinflussen kann – besonders dann, wenn er früh eingeführt, häufig eingesetzt oder genutzt wird, um Stillzeichen hinauszuzögern oder zu übergehen.
Die Forschung zur Frage, ob Schnuller die gesamte Stilldauer verkürzen, ist nicht in jedem Punkt eindeutig. Das ist jedoch etwas anderes als zu behaupten, der Schnuller sei grundsätzlich folgenlos.
Fachstellen raten dazu, ihn nicht als Ersatz zu verwenden, um eine Stillmahlzeit hinauszuschieben, und bei stillenden Kindern zumindest zu warten, bis sich das Stillen eingespielt hat.
Was häufiger Schnullergebrauch mit Mund und Kiefer machen kann.
Der kindliche Mundraum entwickelt sich nicht unabhängig davon, was viele Stunden in ihm liegt.
Nicht-nutritives Saugen übt wiederholt Kräfte auf Zähne, Gaumen und Kiefer aus und beeinflusst, wo die Zunge ruht und wie die beteiligte Muskulatur arbeitet.
Besonders ein häufiger, intensiver und über längere Zeit fortgesetzter Schnullergebrauch wird mit Veränderungen des orofazialen Systems in Verbindung gebracht.
Dazu gehören unter anderem ein offener Biss, ein seitlicher Kreuzbiss und andere Fehlstellungen. Auch auffällige Schluckmuster und eine ungünstige Zungenruhelage werden bei länger bestehenden Sauggewohnheiten häufiger beobachtet.
Das Risiko ist nicht bei jedem Kind gleich und hängt wesentlich von Dauer, Häufigkeit und Intensität ab. Aber genau deshalb finde ich die verbreitete Botschaft „Ein Schnuller macht nichts“ zu bequem und zu einfach.
Die ehrlichere Aussage lautet: Er kann praktisch sein – und er kann Konsequenzen haben.
Auch mögliche Vorteile, die im Zusammenhang mit dem Einschlafen und dem Risiko des plötzlichen Säuglingstodes diskutiert werden, machen den Schnuller nicht zu einem neutralen Gegenstand. Sie gehören in eine individuelle, informierte Abwägung. Eine einzelne Empfehlung ersetzt nicht die Betrachtung von Stillbeginn, Stillzeichen, Mundentwicklung, Nutzungsdauer und der konkreten Situation des Kindes.
Ein Schnuller kann ein Kind beruhigen. Aber er kann nicht die Bindung ersetzen, nach der ein Kind möglicherweise gerade ruft.
Und das ist mir ganz wichtig zusagen.
Nicht jeder Wunsch nach der Brust muss wegorganisiert werden.
Wir leben in einer Kultur, die sehr schnell Lösungen dafür findet, dass Babys weniger stören.
Schnuller. Flasche. Feste Zeitabstände. Schlaftrainings. Der gut gemeinte Satz, man müsse ein Kind nur daran gewöhnen. Dahinter steht oft nicht die Frage:
Was braucht dieses Kind? Sondern: Wie bekommen wir es schneller dazu, in den bestehenden Ablauf zu passen?
Ich glaube nicht, dass Eltern einen Schnuller geben, weil ihnen ihr Kind egal ist. Die meisten handeln nach bestem Wissen, unter Erschöpfung und mit genau den Informationen, die ihnen zur Verfügung stehen.
Deshalb geht es mir nicht um Schuld. Es geht um Ehrlichkeit.
Eine informierte Entscheidung ist nur möglich, wenn wir nicht ausschließlich über Bequemlichkeit sprechen, sondern auch über mögliche Auswirkungen. Wenn wir sagen dürfen, dass die Brust mehr leistet als Nahrungszufuhr. Und wenn eine Mutter Unterstützung dabei bekommt, ihr Kind anzulegen, statt schon beim ersten Hindernis nur einen Ersatz in die Hand gedrückt zu bekommen.
Wenn Stillen nicht möglich war, ist Bindung nicht verloren.
Dieser Satz ist mir wichtig, weil Aufklärung niemals zur nächsten Waffe gegen Mütter werden darf.
Manche Frauen wollten stillen und wurden schlecht begleitet. Manche hatten Schmerzen, traumatische Geburten, Erkrankungen, Medikamente, anatomische Schwierigkeiten oder ein Baby, das besondere Unterstützung brauchte. Manche haben sich bewusst anders entschieden. Eine Stillgeschichte ist von außen selten so einfach, wie sie in einem Kommentar klingt. Das ist mir bewusst.
Nicht zu stillen bedeutet nicht, dass ein Kind keine sichere Bindung entwickeln kann. Bindung wächst durch wiederholte Erfahrung: Ich werde gesehen. Jemand reagiert auf mich. Ich werde gehalten, getröstet, geschützt und liebevoll begleitet.
Auch eine Flaschenmahlzeit kann responsiv und bindungsorientiert gestaltet werden: körpernah, mit Blickkontakt, in Ruhe und entlang der Signale des Kindes. Der Unterschied ist nicht bedeutungslos – aber er ist auch kein Urteil über die Liebe einer Mutter.
Wir können den Wert des Stillens benennen, ohne Frauen abzuwerten, deren Weg anders verlief. Dafür müssen wir Stillen aber nicht kleiner machen. Wir müssen nur aufhören, aus biologischen Tatsachen moralische Ranglisten über Mütter zu bauen.
Stillen im Kleinkindalter: Beziehung/ Bindung endet nicht mit dem ersten Geburtstag
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Stillbeziehung.
Das Kind bekommt seine Energie längst nicht mehr ausschließlich aus Muttermilch.
Doch Stillen kann weiterhin Nähe, Trost, Regulation und Rückversicherung bedeuten.
Von außen wird Langzeitstillen gern danach beurteilt, ob es „noch nötig“ sei. Aber Bindung besteht nicht nur aus dem absolut Notwendigen. Niemand fragt bei einer Umarmung, wie viele Kalorien sie liefert.
Für uns war und ist Stillen ein Teil unserer Verbindung. Nicht jeder Moment ist romantisch. Manchmal bin ich müde. Manchmal möchte mein Körper gerade mir gehören. Manchmal setze ich eine Grenze. Und manchmal spüre ich sehr deutlich, wie schnell die Jahre vergehen und wie klein dieses Zeitfenster unseres Lebens eigentlich ist.
Stillen darf sich verändern. Es darf weniger werden. Es darf enden, wenn die Beziehung eine neue Form findet. Aber es muss nicht deshalb beendet werden, weil andere Menschen das Bedürfnis eines Kindes nicht mehr altersgerecht finden. Das interessiert im Grunde nicht. Wenn man bedenkt dass das Abstillalter zwischen dem 2-6 Lebensjahr ist.
Was Mütter wirklich brauchen
Mütter brauchen keine weiteren Kommentare darüber, ob ihr Baby zu oft trinkt, zu lange stillt, an der Brust einschläft oder sich angeblich nicht lösen wird.
Sie brauchen Wissen. Eine gute Hebamme. Eine qualifizierte Stillberatung, wenn etwas nicht funktioniert. Menschen, die Essen bringen, statt ungefragt den Stillabstand zu berechnen. Partner, die die Mutter schützen, damit sie ihr Kind versorgen kann. Und eine Gesellschaft, die nicht ausgerechnet die natürlichste Form der Säuglingsernährung zur privaten Sonderentscheidung erklärt,
für deren Gelingen jede Frau allein verantwortlich sein soll.
Viele Stillbeziehungen scheitern nicht, weil der weibliche Körper grundsätzlich unfähig wäre. Sie geraten unter Druck, weil Unterstützung fehlt, Schmerzen nicht richtig eingeordnet werden, Stillzeichen missverstanden werden oder die schnelle technische Lösung näherliegt als Zeit, Ruhe und kompetente Begleitung.
Natürlich gibt es medizinische und persönliche Ausnahmen. Aber Ausnahmen dürfen nicht zur Ausrede dafür werden, die Bedeutung des Stillens insgesamt wegzureden. In Wirklichkeit sind es nur 2% der Frauen, die wirklich nicht stillen können.
Bewusste Mutterschaft beginnt nicht mit Perfektion.
Sie beginnt mit der Bereitschaft, hinzusehen. Offen zu sein für neue Perspektiven.
Warum mache ich etwas? Weil es für uns wirklich passt? Weil ich die Vor- und Nachteile kenne?
Oder weil alle sagen, dass man es eben so macht?
Genau deshalb ist „Das macht man eben so“ für mich kein ausreichendes Argument mehr. Denn nur weil etwas gesellschaftlich als normal gilt, ist es nicht automatisch natürlich oder richtig für unser Kind. Ich habe in meinem Mama-Sein vieles neu hinterfragt. Hierzu mein Artikel:
📝Natürlich leben als Mama; Warum „normal“ nicht automatisch richtig für dich ist.
Nicht, weil ich glaube, immer recht zu haben. Sondern weil ich die Verantwortung für mein Kind nicht vollständig an Gewohnheiten, Werbung oder gesellschaftliche Standards delegieren möchte.
Beim Stillen bedeutet das für mich: Ich nehme ernst, dass die Brust mehr ist als ein Behälter für Milch.
Ich nehme ernst, dass Saugen, Mundentwicklung und Bindung zusammengehören.
Ich nehme ernst, dass ein Schnuller ein Werkzeug mit möglichen Folgen ist und kein selbstverständlicher Bestandteil jedes Babyhaushalts.
Und ich nehme auch ernst, dass jede Mutter eine echte Geschichte hat.
Aufklärung ohne Beschämung. Klarheit ohne Dogma. Bindung vor Weisung.
Mein Fazit: DIe Brust ist nicht beliebig ersetzbar
Stillen ist nicht die einzige Grundlage für Bindung.
Aber eine Stillbeziehung kann Bindung, Nähe und Regulation auf eine Weise verbinden, die einzigartig ist.
Ein Schnuller kann saugen lassen. Er kann überbrücken und beruhigen. Doch er stillt nicht, hält nicht, antwortet nicht und reguliert nicht in derselben körperlichen Beziehung zwischen Mutter und Kind.
Deshalb wünsche ich mir keine neue Front zwischen Müttern. Ich wünsche mir, dass Frauen vor ihren Entscheidungen vollständige Informationen erhalten. Dass Stillprobleme nicht vorschnell als persönliches Versagen gelten. Dass lange Stillbeziehungen nicht lächerlich gemacht werden. Und dass wir kindliche Bedürfnisse nicht automatisch als schlechte Gewohnheiten behandeln, nur weil sie unseren Alltag verlangsamen.
Vielleicht ist genau dieses Verlangsamen manchmal die eigentliche Einladung.
Nicht alles sofort abzustellen. Nicht jedes Signal leiser zu machen. Sondern einen Moment lang hinzuhören, was ein Kind uns eigentlich sagen möchte.
Catarina🌿
Bevor du gehst
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